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Canadian Heritage Ribeye mit Kartoffelgratin

Ein dickes Stück Fleisch und Kartoffelgratin zusammen im Backofen geht nicht? Sagt wer!

Mich haben gehäuft Nachrichten erreicht, ob jene Kombination möglich sei. Natürlich ist es kein Problem für die unter euch, die das Fleisch auf den Grill werfen und auch indirekt dort ziehen lassen, aber was ist mit der Fraktion, die nicht am Grill steht? Auch hier ist es absolut kein Problem!

Das Gratin bleibt einfach bei geringerer Temperatur länger im Ofen und das Fleisch kommt dann später dazu!

 

Einkaufsliste für 2–3 Personen:

  • 650 g Canadian Heritage Ribeye frisch vom Marktwagen
  • Rosmarin
  • Knoblauch
  • Salz & Pfeffer

 

Für das Kartoffelgratin:

  • 600 g Kartoffeln
  • 150 ml Sahne
  • 150 ml Milch
  • Butter
  • 2 Knoblauchzehen gepresst
  • 2–3 Zweige Thymian
  • Salz, Pfeffer & Muskat

 

Vorbereitung:

Das Fleisch mindestens eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, damit es sich auf Raumtemperatur akklimatisieren kann. Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden.

 

Zubereitung Kartoffelgratin:

Die Kartoffeln in einer mit Butter ausgestrichenen Auflaufform schichten. Nun 150 ml Sahne, 150 ml Milch, 2 Butterflocken, 2 gepresste Knoblauchzehen und 2–3 Zweige Thymian in einem Topf aufkochen – mit Salz, Pfeffer sowie einer Prise Muskat würzen und über die Kartoffeln gießen. Keine Sorge, wenn es dir zu flüssig vorkommt – so soll es sein. Die Form geht nun für 2 Stunden bei 110 °C in den vorgeheizten Backofen.

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Zum Fleisch:

Wenn du dir unsicher bist, solltest du zur Sicherheit bei einem dicken Stück Fleisch immer mit einem Thermometer arbeiten. Dies ist keine Schande. Noch als Hinweis: die folgenden Zeitangaben können je nach Ofen, Hitze der Pfanne beim Anbraten und Ausgangstemperatur des Fleisches stark variieren.

Bringe eine Pfanne auf starke Hitze, ziehe nun das Fleisch mit der Fettkante durch die Pfanne und brate es von jeder Seite für 1 Minute scharf an. Wenn du magst, kannst du noch etwas Knoblauch oder Rosmarin mit in die Pfanne geben – dies ist natürlich optional.

Ist das Fleisch angebraten, stecke dein Thermometer hinein und lege es zum Gratin in den Backofen. Bei mir hatte das Fleisch nach dem Anbraten eine Kerntemperatur von 20 °C und hat bis zum Erreichen der Zieltemperatur von 54 °C ca. 35 Minuten gebraucht.

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Dementsprechend solltest du, wenn das Gratin noch 45 Minuten braucht, anfangen die Pfanne zu erhitzen. Solltest du etwas später anfangen oder länger brauchen ist dies kein Problem. Aufgrund der niedrigen Temperatur wird dein Gratin nicht verbrennen.

Hat das Fleisch die Zieltemperatur von 54 °C erreicht, nimmst du es aus dem Ofen und lässt es noch für 5 Minuten offen ruhen. Es wird auf ca. 56 °C nachziehen.

Dein Gratin sollte mittlerweile eine schöne goldbraune Farbe bekommen haben. Sollte dem nicht so sein kannst du noch mit etwas starker Oberhitze für ein paar Minuten nachhelfen.

Nun musst du nur noch das Fleisch in Tranchen aufzuschneiden, Salzen sowie Pfeffern und kannst anrichten. Ich habe als Beilage gebratene lila Möhren und grünen Spargel gereicht, hier hast du natürlich freie Hand. Während das Fleisch im Ofen ist, hast du genügend Zeit.

Gutes Gelingen und guten Appetit.

 

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